Folge der nackten Frau am Brunnen sagte sie.
Villeicht erwacht sie von ihrem steinigen Schlaf!
Schon eine Woche lang lauf ich an ihr vorbei.
Jedesmal denke ich, sie bewegt sich ein Stückchen.
Oder sehe ein Zucken in ihrem wunderschönen Gesicht.
Die Lichter in ihrem Brunnenwassser lassen sie so lebendig erscheinen.
Der Hauch im Morgentau gibt mir ein grippliges Gefühl in meinen Adern.
Ich muss schon ein paar mal hinter mir schauen ob sie sich doch nicht bewegt.
In meinen Träumen flüstert sie mir mit ihrer süßlichen Stimme in meine Ohren.
Der Wind klopft pochend gegen das Fenster.
Eine Hand schlägt mir unerwartet ins Gesicht.
Verstört wache ich in meinem Bett auf und denke an die Statue.
geschrieben am 14.09.2007