Kein Sinn mehr zu leben
Nichts macht mehr Spaß, vorallem ohne Ihr, denkt er sich.
Er will keine Freunde mehr.
Lebt lieber ein unnachvollziehbares Leben in seiner Traumwelt.
Nichts kann ihm mehr aufheitern.
Das Lodern in den Augen der Menschen, es erlischt in seinem Blick.
Verwirrt jeden, dem nur er strahlend bekannt.
Ohne reinigende Sinnesflut, die die Feuersbrunst von ihm innerlich löscht.
Keine die, die Seele mal so richtig von ihm durchspült.
So verbrennt er jetzt von innen heraus.
Die Schmerzen zu groß, reißt er sich sein pochendes Herz heraus.
Schenkt es den Geiern zum Frass.
Wartet darauf dass sie es sehnsüchtig verspeißen.
Lässt sich innerlich verwesen.
Wird äußerlich ein Zombie.
Schreibt lieber Gedichte mit seinem eigenen Blut.
Schneidet seine tiefsten Wunden immer und immer wieder auf.
Keiner kommt ihn beuschen, es seitdem er will was von seinem Wissen abhaben.
Weis schon gar nicht mehr, was er mit seiner Zeit anstellen soll.
Alles was er sich vornimmt geht eh daneben.
Jedes noch so kleine Glück, zerbrasselt in den tiefsten Winkeln der kleinsten Schlucht.
Wirft einen Stein hinterher.
Der Boden scheint so nah.
War eh nix Wert der Stein.
Springt hinterher, war eh nicht hoch, denkt er sich.
Findet villeicht seine Erfüllung in seinem Träumen.
Kann sie nie ausleben.
Guter rat ist teuer, rat aus seiner Seele unbezahlbar.
Jeden Tag kann einem verändern.
So denkt er jetzt böse zu werden.
Sich keinem mehr zu öffnen.
Keinem weiter mehr Rat aus seiner Seele zu geben.
Sich keinem weiter zu öffnen als es sein muss.
Das Wissen seiner Seele für sich zu behalten.
Jeden hinter einer Glasvitrine zu betrachten.
geschrieben am 16.11.2007