Mein Kopf ist leer
Mein Gesicht ist trüb
Und du bist müde
Der Kopf fällt schon schwer
Doch du willst es nicht warhaben
Diese eine Welt, sie verschlingt dich noch
Findest Glück im Unglück
Du armes Ding
Jetzt hast du Hoffnungen
Und zählst die Tage wie Geld in der Tasche
Doch du merkst, es sind viel zu wenige
Du überlegst und überlegst
Doch schon bald ist der Kram vorbei
Den du hast zulange überlegt
Dein Herz war da und schlug
Doch du hast es überhört
Dein Verstand gab die Richtung an
Stelltest die Sinne ab
Dachtest du seist froh
In Wirklichkeit, bist du aber so
So unscheinbar neben der Spur
Merkst du nicht, wie weit du vom Weg abkommst?
Himmel und Hölle und du mitten drin
Ein Schritt Hölle, Ein Schritt Himmel
Du Stolperst und dann ist es aus.
Ging ich zu weit?
Die Seele entweicht
Schaut dir beim Schlafen zu
streichelt dein Haar
Deckt dich zu und verabschiedet sich
Löst sich langsam auf und verdampft
Zieht einmal über den Kontinent
Und wird fest als Eis geboren
Fällt tausende Meter tief hinab
Zu dir in die Nähe
Hüte es gut mein Mädel
geschrieben am 04.01.2010